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ZUSAMMENFASSUNG

Die Geschichte der Informatikseminare (INFOS) (SK)
Daniela GONDOVÁ

Die Autorin befasst sich in ihrem Referat mit der Historie der 30 Informatikseminare aus der inhaltlichen Sicht. Der Beitrag beinhaltet die Liste aller bisher herausgegebenen Seminarbeiträge inklusive der Berarbeiter.


Teilhard de Chardin und die Informationsgesellschaft: Informationen ohne Welt oder Welt ohne Informationen? (SK)
Pavol RANKOV

Den jesiutischen Philosophen Pierre Teilhard de Chardin betrachtet man als einen der Profeten der Informationsgesellschaft. Sein Konzept der Noosphere entspricht dem heutigen Verstaendniss der globalen Gesellschaft, welche auf den Infomations- und Kommunikationstechnologien beruht (cyberspace). Noosphere ist eine Sphere der reinen Gedanken innerhalb und ueber der materiellen Welt. Die Realitaet tritt vor der virtuellen Realitaet zurueck, die Natur tritt vor einer alternativen Welt weg. Auf der anderen Seite wird zum Paradox der Informationsgesellschaft das die Information verloren geht.


Kulturelle Identitaet der Bibliothek in der Informationsgesellschaft (SK)
Anna ÈABRUNOVÁ

Bedeutende soziale Veraenderungen, welche bei uns nach 1989 stattfanden, verursachten Aenderungen in der Kulturtradition und -identitaet. Diese Veraenderungen projezieren sich in die ganze Struktur der gesellschaftlichen Prozesse. Deshalb auch der Transformierungsprozess der Bibliotheken tischte die Frage der aktuellen Beziehung der Bibliothek zur Kultur, Kulturtradition und - identitaet auf. Die Antwort auf diese Frage beinhaltet eine Reihe von Loesungen, wie z. B. das Profil der Bibliothek als Institution in gewissem konkreten Kulturumfeld, die Identitaet der Bibliothek aus der Sicht der Organisationskultur, die Rolle der Bibliothek bei Gewaehrleistung des Transfers der Kulturidenditaet und Kulturtradition in der Gesellschaft, in den Bibliotheks- und Informationsprocessen, Kontinuitet der Entwicklung dieser Prozesse, Bewahrung und Staerkung der Kulturidentitaet der Bibliothek in der globalen Informationsumgebung. Aufbau der Kulturmasstaebe und Kulturfunktionen der oeffentlichen Bibliotheken beschleunigt der Prozess der Eigenreflexion und gesellschaftlichen Reifung der Bibliotheken, was possitiv auf Staerkung der Position in dem gesellschaftlichen und kulturellen Bewustsein und Eingliederung der Bibliothek in die moderne Informationsgesellschaft.


Vom Printmedium zur elektronischen Publikation – Auswirkungen auf Kultur und Gesellschaft (DE)
Horst NEISSER

Immer mehr Bücher, Artikel und Aufsätze werden nicht mehr gedruckt, sondern elektronisch publiziert. Dadurch wird nicht nur das Rezeptionsverhalten der Menschen verändert. Es entstehen darüber hinaus neue politische und gesellschaftliche Probleme, die bisher kaum beachtet wurden. Zwar ist die Entwicklung der neuen Informationsmedien und –kanäle nicht aufzuhalten, aber es gilt Gefahren vorzubeugen, Konfliktfelder zu thematisieren und eine moderne Informationsgesesllschaft nicht nur in technischer Hinsicht zu etablieren.


Ontologie und Information (SK)
Egon BONDY

Wir haben mit den Informationen ins Zeitalter der Informatik eigetreten, und handeln pragmatisch, ganz problemlos mit deren Uebertragung. Die Frage liegt in dem ontolo- gischem Status der Information. Die Physiker behaupten, dass die Information mit dem physikalischem Traeger verbunden ist, was heisst, das sie maximal mit der Lichtgeschwin- digkeit uebertragen werden kann. Die Lichtkonstante 300 Tausend Kilometer pro Sekunde beschraenkt es. Aus der Sicht der Ontologie ist nicht klar, auf welche Weise wird die Information auf dem physikalischem Traeger uebertragen. Die Informationen werden nich nur im Sprachkode uebertragen. Sie existieren in jedem in der Natur fortlaufenden Prozess. Die Philosophie beobachtet die verschiedenste Erscheinungsarten der Informationen in der taeglichen Praxis. Eine philosophische Analyse der Kategorie Information koennte heute zum archimaedischem Stuetzpunkt werden.


Informatization und futurologische Szenarios einer moeglichen Zukunft (SK)
Ladislav HOHOŠ

Wir leben auf der Schwelle eines Zivilisationsumbruchs. Zum Hauptproblem wird die Offenheit im Bezug auf die Zukunft und die Faehihkeit sich den Veraenderungen anzupassen.

Die zweite Haelfte des 20. Jahrhunderts kann, bis heute in der menschlichen geschichte unbekannte Veraenderungen bringen. Man spricht ueber die beschleunigung der geschichtlichen Zeit sog. Zeitverdich-tung. Zum wichtigstem Ziel wird die Erhaltung der dauerhaften Entwicklung. Es waechst auch das Potential fuer wissenschaftliche und technologische Umsturze, ob es sich um neue wissenschaftliche Grundprinzipe (Paradigmen) oder Sprunge in der HW oder SW Kapazitaet, nanotechnologie, genetischen Medizin usw. Wirtschaftliche Entwicklung beruht auf einer etisch orientierter Marktoekonomie, wobei gewisse oekologiesche und soziale Ziele preferiert werden. Man sagt eine wesentliche Verbesserung und Innovation der Institutionen aufgrund der neuen Informationstechnologien voraus.


Von den telematischen Bibliotheksanwendungen des 4. Rahmenprogramm zum digitalen multimedialen Inhalt und kulturellen Erbe in dem 5. Rahmenprogramm RTD EU (SK)
Igor PROKOP

Der Beitrag bringt eine Uebersicht der Inhalte, Resultate und Errungenschaften von EU Bibliotheksprogrammen: 3rd<D> Framework Programme RTD und Library Telematic Application Programme of the 4th<D> Framework Programme RTD of the European Communities. Man informiert also ueber das neue 5th<D> Framework ProgrammeRTD, mit besonderer Aufmerksamkeit fuer die Multimediainhalte, digitale kulturelle und wissenschaftliche Erbe, ueber die Strategie, Ziele, Methoden, Inhalt, Struktur, Implementation und Organisation.


Europaeische Kommision und Innitiativen der oeffentlichen Bibliotheken (EN)
Rob DAVIES

Zur Zeit existierende “Concerted Actions” im Rahmen des Bibliotheksprogramm sind CoBRA (Computerised Bibliographic Records Action) wo sich die Nationalbibliotheken bei der Loesung spezifischer Probleme vereinigen, ECUP (European Copyright User Platform) wo sich die Experten fuer das Autorenrecht und Bibliothekare treffen um grundlegende Probleme bei der Informationsvermittlung zu diskutieren, EFILA (European Forum for Implementors of Library Applications) mit dem Hauptziel die Standarde zu verbreiten und Erfahrungsaustausch der Implementatoren zu ermoeglichen und schliesslich PubliCA die “concerted action” fuer oeffentliche Bibliotheken mit dem Ziel telematische Technologien fuer die Bibliotheken zu verstehen, einzufuehren und aufgrund der Benutzeranforderungen neue Dienstleistungen zu entwickeln.


Dokumentenidentifikatoren (SK)
Alojz ANDROVIÈ

Entwicklung der Identifizierungssysteme wird begleitet durch kontinuierliches Entwurf von Identifikationswerkzeugen fuer flexible, vielfaeltige und komplexe Arbeit mit den Dokumenten und Informationsquellen in allen Gebieten und Phasen derer Gestaltung und Anwendung. Probleme der Identifizierung betreffen alle Elemente der Informationskette, d.h. Informationsobjekte, Subjekte und Prozesse. Individuelle Benutzer wird identifiziert zum Zwecke der Registrierung und in der Bibliothek und aufkommenden Kostendeckung der Benutzungsrechte. Der Autor, Inhaber der Rechte, die Agentur oder der Verlag identifiziert man in den Verwaltungsystemen fuer Autorenrechte und Handel. Die Bibliothek wird identifiziert als Ort der Aufstellung und des Zugriffes der Informationsquelle. Die Anwendung der Identifikatoren betrifft mehrere Gebiete. Man verwendet es in den EDI Systemen, in den Systemen fuer Verwaltung von elektronischen Dokumenten und in Bibliographischen und Informationssystemen verschiedener Art.


EDI Briefing und Implementation Design Guide (EN)
Brian GREEN

Electronic Data Interchange, auch Electronic Commerce, wird in dem Buchandel und anderen Handelsnetzwerken fuer Aufsendung der Bestellungen von Kunden zur Lieferanten verwendet. EDI Systeme sind offen. Sie decken einen viel groesseren Umfang von Handelsnachrichten. Man verwendet Standardformate fuer Nachrichten und in einem wachsenden Ausmass auch standardizierte Kommunikationsprotokolle. Die Systeme haben eine internationale Bedeutung. Heutige EDI Systeme und Nachrichtenstandarde wurden in einer Kooperation von mehreren Wirtschaftssektoren entwickelt – von Produktion, Distribution und Finanzen.


Jahresbericht zum Projekt Libecon2000 (EN)
David FUEGI - John SUMSION - Phillip RAMSDALE

Im Beitrag berichtet man ueber das Libecon2000 Project Millennium Report, begruendet vom DG13 unter FP4. Libecon2000 und die Web-Seite wird beschrieben [libecon2000.org], wo man Statistik ueber Bibliotheken aus 29 Europaeische Laender findet, was eine nutzliche Quelle fuer Politik-Gestalter und andere auf dem europaeischen Niveau darstellt. Dies wurde in der Zusammenarbeit mit EBLIDA, IFLA, UNESCO und Kollegen aus ganz Europa erreicht.

Die Webseite bietet einen schnellen und einfachen Zugriff zu den Daten und Resourcen. Neben der Bedeutung fuer Forschung, Monitoring, Benchmarking und Vergleich, das Project bewirkte eine Revision des ISO2789 [library statistics] und beeinflusste eine Reihe von Laendern bei Adaptierung des ISO2789 oder der Anwendung der gleichen Formate bei der Auswertung. Das Millennium Report und die Webseite deckt Mittel- und Osteuropa, EFTA Laender und Europaeische Union und alle Bibliothekssektoren - Schul-, Bildungs-, Oeffentlich-, Speziell- [aufgeteilt auf Subsektoren] und andere groessere nichtspezialisierte.


Neue Strategien fuer die Informationssuche fuer das Jahr 2000(SK)
Soòa MAKULOVÁ

Angesichts des unglaublichen Wachstums des Internet braucht man neue Ansaetze in der Informationsorganisation auf dem WWW. Jeden Tag entstehen neue Werkzeuge, die urspruenglichen gehen unter. Es kommt zu verschiedenen Kombintionen der Such-werkzeuge.

Laut letzten Ergebnissen der Forschung beinhaltet WWW mehr als 1 Milliarde Seiten, aus welchen etwa zwei Drittel nicht indexiert sind. Gruende werden analysiert, welche zur Entstehung eines sog. Unsichtbaren WWW fuehren, sowie auch die am meisten bekannte Infomationssysteme, welche es monitorieren. Es zeigt sich deutlich, dass bei der Organisation der Informationen auf dem Web sich immer mehr das menschliche Faktor durchsetzt.. In der Studie wird ein neues Konzept - das Open Directory Project vorgestellt. Es basiert auf der Idee, dass das Reichtum des Internets wird nur erst dann der Oeffentlichcheit zur Verfuegungreifbar, wenn zu einer Kooperation an der Loesung des Problems des enormen Wachstums des Internets kommt, mittels neue Methoden der Informationsorganisation und Informationsverteilung auf dem WWW.


Was heisst ein gut entworfenes Website? (EN)
Robert J. SKOVIRA

Was ist ein gutes Site? Im Rahmen der Studie wird praesentiert ein Rahmen fuer Bewertung von Website und Dokumentendesign. Die Struktur wird aus dem Gesichtspunkt der Eigenschaften des HTML Dokumentes beschrieben. In der Studie wird argumentiert, das die Attribute des Designs wie Konsistenz, Navigationshilfen, graphische Darstellung und weitere, koennte man als Kriterium zur Bewertung des Seitenentwurfs Anwenden. In dem Beitrag wird dieAufmerksamkeit auch den Problemen der Reaktion der Zielgruppe, der Informationsstruktur, der visuellen Kvantifizierung und der Moeglichkeit Anwendung von dieser zur Beurteilung von Webdesign gewidmet.


E-Kommerz und geistiges Eigentum (EN)
Frederick G. KOHOUN

Mit der schnellen globalen Entwicklung und Diffusion der e-Kommerz entstanden mehrere bedeutende Entwicklungen in der Internet Gesetzgebung, betreffend “das geistige Eigentum”. Internet zum ersten Mal kombiniert alle Grundlagen des geistigen Eigentums und zusammenhaengenden Probleme aufgrund einer einheitlichen Technologie. Geistiges Eigentum betrifft: Patente, Copyright, Handelsmarken und Handelsgeheimnisse. In dem Artikel werden die aufkommende, mit dem heutigen Trend zum Handel im Internet verbundene Gesetsgebungsprobleme und Auswirkungen identifiziert und diskutiert.


Büchreien und Unterstützung der Ausbildung das ganze Leben lang (SK)
Daniela TKAÈÍKOVÁ

In letzter Zeit kam es zu einer Reihe von bedeutenden Änderungen im Bereich der Erziehung und Ausbildung, vor allem im Bereich des Distanzstudiums. Sehr wichtig wird deshalb die Erweiterung von Dienstleistungen und Ressourcen der Büchreien auch für entfernte Benutzer mittels der elektronischen Netzdientleistungen und Angebot von Informationen (breiterer Zitritt zu elektronischen Referenz- und Textmaterialien, Lieferungen von gedruckten Dokumenten, Aufbau von Instruktionsmodulen zur Vorbereitung der Benutzer zur Arbeit mit Informationen und ebenfalls die Referenz- und Besprechungsdientsleitungen, die beim Distanzstudium und Untersuchung der Informationsressourcen behilflich sind). Der Artikel bietet eine Übersicht über den heutigen Zustand mit Beispielen aus dem Ausland. Diese Informationen können für die Mitarbeiter der Büchreien nützlich sein, die sich für die Problematik der Distanzausbildung interessieren.


Funktionen der Bibliotheken in den Bildungsprozessen (SK)
Elena SAKÁLOVÁ

Im Beitrag werden folgende Probleme diskutiert: Das Erziehungs- und Bildungskonzept in der Slowakischen Republik, die Ziele und Bestrebungen, Veraenderung des Bildungsinhaltes, Funktionen der Bibliothek in dem Bildungsprozess, Informations- und Dokumentationsversorgung in der Umgebung des nationalen Bibliothekssystems, Einwirkung der Globalisationsprozesse auf die Typologie und Dienstleistungen der Bibliotheken. Die Schulbibliothek wird zum integralen Bestandteil des Edukationsprozesses. Die Grundfunktionen der Schulbibliothek folgen dem Sinn des UNESCO Manifestes, weitere Funktionen betreffen die Informations-, Kultur- und Erziehungsrolle. Die Dienstleistungen der Schulbibliothek fuer das Bildungsprozess werden aufgelistet und die Bedingungen fuer Durchfuehrung vin diesen werden erwaehnt. 


Weiterbildung der Bibliothekare und Informationsspezialisten: Tempusprojekt ProLIB und Pilotmodel der Distanzbildung der Bibliothekare (SK)
Milena TETØEVOVÁ

Der Artikel beschriebt den Tempusprojekt Prolib als einen Pilotenmodel der Distanzbildung von Büchereiverwalter in der Slowakei. Der Beitrag präsentiert Prinzipien benutzt in der Offen- und Distanz-bildung und bietet einen Durchschnitt der Aktivitäten im einzelnen Etappen der Bildungsprogrammrealisation dar.


Die elektronischen Archive der wissenschaftlichen Literatur und ihre Integration (CZ)
Eva BRATKOVÁ

Das Referat widmet sich dem aktuellen Forschungsstand und den Perspektiven des Aufbaus der elektronischen Archive im Internet, die ein neues effektives Kommunikationsmittel der wissenschaftlichen Erkenntnisse im Computernetzwerk darstellen. Dabei erörtere ich ihre Stelle und ihre Aufgaben in dem gegenwärtigen sowie künftigen Kommunikationssystem der wissenschaftlichen Informationen. Ausführlich werden die schon existierenden Archive (arXiv.org, e-Print Archive, CoRR a CogPrints) charakterisiert. Das Referat befasst sich mit den einzelnen Funktionsfragen der elektronischen Archive (Eingänge, Dokumententypen, Formate, Metadaten, online-Recherchen und Volltextdistribution) sowie mit der Problematik ihrer wechselseitigen Verbindungen mittels online-Zitationen.


Digitalbibliothek “Tschechisches Parlament” - http://www.psp.cz/eknih/ (CZ)
Karel SOSNA

Die Digitalbibliothek “Tschechisches Parlament” ist ein gemeinsames Projekt der Parlamentsbibliothek und der EDV-Abteilung der Abgeordnetenhausverwaltung. Die Endgestaltung der Digitalbibliothek wird Volltexte der Parlamentsdrucksachen, der stenographischen Berichte und der anderen Parlamentsmaterialien seit 1861 bis heute umfassen. Zur Zeit ist das Projekt aus mehr als einer Hälfte fertig und die Arbeit schreitet rasch fort. Ziel des Projekts ist: einen direkten Zugang zu Informationen über die Parlamentstätigkeit dem breiten Publikum zu eröffnen ohne Filtration durch die Massenmedien, den Abgeordneten und den Senatoren einen schnelleren Zugang zu den Parlamentsmaterialien als wichtigen Inspirationsquellen der  Gesetzgebungtätigkeit zu ermöglichen und den “goldenen Bestand” der Parlamentsbibliothek für Zukunft zu retten, denn das Papier zerfällt allmählich und manche Originale kann man nicht mehr kopieren lassen.


Digitalisierung der historischen Dokumente und Bestände: methodologische Aufruf der hybriden Bibliothek (CZ)
Zdenìk UHLÍØ

Die Entwicklung der Digitalisierung von historischen Dokumente und Bestände korrigiert ursprüngliche Vorstellungen über ihre grundsätzliche Bedeutung für den Schutz und für die Demokratisierung des Zugänglichmachens. Aber zugleich regt sie neue Zutritte zum historischen Bestand als Informationsgesamtheit an. Das bedeutet, daß man eine Theorie und Praxis der hybriden Bibliothek schaffen muß, in der die originellen, sowie auch subsidiaren Dokumente zur Benutzung kämen. Es steht also die Frage um Gewährung der Zusatzinformation und ihrer Formen. Es scheint eine Kombination von Informationsunterstützung und Kenntnisvorbereitung hoffnungsreich sein.


Elektronische Zeitschriften als Bestandteil der Digitalbibliothek (SK)
Daniela DŽUGANOVÁ - Júlia VOKÁLOVÁ

Die Problematik der elektronischen Zeitschriften als Bestandteil der elektronischen Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen. Die Ausbreitungveränderung von wissenschaftlichen Erkentnissen - die Elektro-nische Zeitschrifte der 1. 2. 3. Generation, gegenseitige Beziehungen, Vorteile, Probleme und Risiken, Archivierung. Medizinische Bi-bliothek der Universitätsbibliothek UPJŠ und ihre progressive Dienstleistungen. Information über ausarbeitetem Projekt: MedLib und ihr virtueller Lesesaal.


Problematik der Katalogisierung der elektronischen Serien (CZ)
Petra PÌNKAVOVÁ

Die Klassifizierung von Informationsquellen ist einer der Ausgangspunkten für die Katalogisierung von Dokumenten in bibliothekarischen Systemen. Dank der großen Entwicklung des elektronischen Publi-zierens kommt es auch in diesem Bereich zu vielen Änderungen. Viele neuen Informationsquellen, die nicht der traditionellen Klassifizierung von Dokumenten auf Monographie und Serie entsprechen, entstehen im Rahmen des Computernetzes Internet. Für die am meisten charakteristische Eigenschaft von Informationsquellen in der elektronischen Umgebung ist “seriality” gehalten, die der Grund für neue Vorschläge in der Klassifizierung von Informationsquellen geworden ist.


Die elektronischen Zeitschriften im ISSN System (SK)
Beáta KATRINCOVÁ

Der Beitrag beschäftigt sich mit den elektronischen Zeitschriften im ISSN System. Im Jahre 1999 wurde bei dem ISSN-Internationalen Zentrum in Paris die ISSN Arbeitsgruppe gebildet, die die Regeln des ISSN Systems auf die elektronische Publikationen adaptiert. Die Definition der vorlaufenden Sammelwerken wurde um die elektronische Zeitschriften und Datenbanken ausgeweitet. Die bibliographische Regeln wurden geändert und ein neues Feld 856 wurde gebildet, das den Benützern den Zugang zu den elektronischen Zeitschriften ermöglicht. Das internationale ISSN-Zentrum in Paris verwirklicht das URN/ISSN Projekt. Das Projekt probiert man auch in dem Nationalen ISSN-Zentrum in der Universitätsbibliothek in Bratislava. Der Beitrag berichtet über die ISSN-Zuteilung den elektronischen Zeitschriften in Slowakei. Das Nationale ISSN-Zentrum schaft seine eigene Methodik, die auf den ISSN Regeln und auf den internationalen Normen beruht.


Das elektronische Buch (SK)
Jozef LIPTÁK

In dem Beitrag beschreibt der Author die Grundphilosophie eines neuen revolutionaeren Phaenomens - des elektronischen Buches. Er zeigt die Prinzipe und die Anforderungen auf die Funktionalitaet, Entwicklung der experimentellen Loesungen bis zur Praktischen Realisation. Zum Schluss wird auf die Moeglichkeiten, welche das elektronische Buch dem Leser bietet und auf die Auswirkungen auf die Polygraphie, Buchdistribution und Buchhandel, Bibliotheken und enser profesionelles Leben gezeigt.


Projekt Pro Scientia 2 - Dokumentation und Praesentation der Wissenschaft und Bildung in der Slowakei (SK)
Štefan KIMLIÈKA

Ziel des Projektes Pro Scientia - Dokumentation und Praesentation der Wissenschaft und Bildung liegt in Schaffung der Basis eines Kooperationssystems fuer Aufsammeln und Verarbeitung der Daten ueber die Publikationstaetigkeit der Mitarbeiter der wissenschaftlichen und akademischen Institutionen und einer schrittweisen Aufbau einer virtuellen, ueber Internet erreichbaren Datenbank ueber die Publikationstaetigkeit. Als Integrationswerkzeug wurde eine Methodik fuer bibliographische Verarbeitung und Praesentation der Eintraege, unter Anwendung der internationalen Regeln und Empfehlungen - AACR2, UNIMARC, ISO 2709, ISBD, STN ISO 690 a Z39.50 ausgearbeitet.


Projekte der Nationalbibliothek der Tschechischen Republik im Rahmen des Programmes “Forschungs- und Entwicklungsinformationsquellen” (CZ)
Hana NOVÁ

Der Beitrag informiert über Projekte der Nationalbibliothek der ÈR, die im Rahmen des von dem Ministerium für Schulwesen, Jugend und Körpererziehung kundgemachten Programms “Erforschungs- und Entwicklungsinformationsquellen” angenomen wurden. Die Projekte sind auf die Bildung eines multifunktionellen Bibliothekasrzentrum sowie auf die Erlangung von Multilizenzen für den Zutritt zu elektronischen Informationsquellen orientiert. Zu diesen Quellen gehören auch die EBSCO -Databasen, welche in dem vom Open Society Institut vorbereiteten Programm EIFL Direct eingeschloßen sind. Die Nationalbibliothek der ÈR tritt als Mitlöser des Projektes für einen gemeinsamen Einkauf biologischer Databasen und des Projektes einer großflächingen Lizenz für den Zutritt zu der Web of Science-Databasis auf.


CASLIN - Gesamtkatalog der Tschechischen Republik als Quelle der Verbundkatalogisierung (CZ)
Gabriela KRÈMAØOVÁ

In Mitte des J. 1999 erlangte ein begrenzter Kreis von fachlichen Benutzern Zutritt zu dem Testbetrieb der Applikationen für CASLIN - Gesamtkatalog der Tschechischen Republik (weiterhin nur Gesamtkatalog) im ORACLE-System. In der Einleitung des Beitrags werden die Hauptgründe des Übergangs des Gesamtkatalogs auf eigene Applikationen im ORACLE-System kurz resümiert. Die häufigsten Bemerkungen der ersten Benutzer unter Programmierer und Bibliothekare werden beschrieben. Der Haupteil des Beitrags befaßt sich mit der Möglichkeit der Übernahme der Eintragungen aus dem Gesamtkatalog für Lokalkataloge von Bibliotheken mit verschiedenen Systemen (copy cataloguing) und mit der Möglichkeit der Katalogisierung in der Gesamtkatalogbasis nach einem vorbereiteten Formular (UNIMARC) mit folgender Eintragungkopierung in den Lokalkatalog der Bibliothek. Der Abschluß des Beitrags ist der Wertung von Erfahrungen gewidmet, welche die aktive Benutzer des Gesamtkatalogs mit seinen Dienstleistungen und besonders mit der Verbundkatalogisierung erwarben.


Strategische Planung - ein wirksames Mittel der Änderungssteuerung in den Bibliotheken (SK)
Darina KOŽUCHOVÁ

Technischer Progress und neue Technologien in Zusammenwirkung mit ekonomischen Drücken in der Gesselschsaft haben verursacht, das die Wirkungskreis in deren die Bibliotheken arbeiten ist immer komplizierter. In dieser Zeit von schnellen Veränderungen und beschränkten Möglichkeiten ist die Methode von strategischen Planung ein wirksamer Werkzeug zur Führung der Veränderungen, damit sich die Bibliotheken klarmachen in welcher Richtung sie gehen solten und Entscheidungen treffen, wie die Vorhaben und Ziele erreichen. In diesem Beitrag ist der Zweck von strategischen Plan und die Reihenfolge deren Schritten der Analyse der Inner- und Außerbibliothekskreis inclusive .


Bibliotheks- und Informationsdienstleistungen für die sehbehinderten Benutzer als Humanisie- rungselement der Bibliotheks- und Informationstätigkeit (SK)
Marta MATTHAEIDESOVÁ

In dem Beitrag wird diskutiert die Problematik der Bibliotheks- und Informationsdienstlaistungen fuer Behinderte auf dem Beispiel der Dienstleistungen für Sehbehinderte aus dem Gesichstpunkt der:

  • Grundfragenbestimmung (Infomationsbedarf, Specifika der Informationsresorcen, Besonderheiten der interpersonellen Kommunikation, Nutzung der neuen Informationstechnologien)
  • Charakteristik der Sehbehinderung im Bezug auf die Bibliotheksdienstleistungen
  • Auswal von Infomationsquellen für Sehbehinderte und Schwersehende mit Orientierug auf die Dokumente und deren Spezifika
  • Situation in den Bibliotheks- und Informationsdienstleistungen für die Sehbehinderte in der Slowakischen Republik

Hypertextausnutzung in der Bibliotheks- und Informationsdienstleistungen (SK)
Danica ZENDULKOVÁ - Jana ŠMIHLOVÁ

Hypertext gehört zu den wichtigen Mitteln der Informationsrecherche. Die Arbeitsmöglichkeiten mit dem Hypertext bietet auch die neueste Version von CDS/ISIS-WinISIS. Manche Hypertext-Beispiele sind am System der Datenbankenvermittlung von Bibliographie, Terminologie und Wörterbuch präsentiert. CDS/ISIS-Datenbanken können auch im Internet präsentiert werden, inbegriffen alle Hypertext-Möglichkeiten, die das Internet bietet.


Die Digitale Bibliothek NRW, Gateway zur Wissenschaft (DE)
Karl Wilhelm NEUBAUER - Friedrich SUMMANN - Dirk PIEPER

Auf Initiative des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen beschlossen die Arbeitsgemeinschaft der Universitätsbibliotheken und die Arbeitsgemeinschaft der Fachhochschulbibliotheken des Landes NRW das Konzept “Die Digitale Bibliothek NRW”. Das definierte Ziel der Verbesserung der Informationsdienstleistung der Hochschulbibliotheken wurde auf mehreren Ebenen realisiert:

  • Nach einem Schlüssel des Ministeriums wurden auf alle Hochschulbibliotheken des Landes Mittel für den Kauf von Lehrbuchliteratur zur Verfügung gestellt.
  • Für die Versorgung des Landes mit elektronischen Publikationen wurden Konsortien gebildet und die Verhandlungen mit Anbietern von der Projektleitung durchgeführt. Durch Nachfragekonzentration und Zentralisierung der Verhandlungsführung konnten im Rahmen des Projekts deutlich günstigere Preise fuer Datenbanken erzielt werden. Es gelang der Einstieg in die landesweite Versorgung mit multimedialer Studienliteratur.
  • Die Hochschulbibliotheken des Landes erhielten die Gelegenheit, im Rahmen des Gesamtprojekts Mittel für Teilprojekte zu beantragen.

Das Zugangssystem wurde entwickelt, das einen integrierten Zugriff auf das gesamte elektronische Angebot der Digitalen Bibliothek NRW über eine einheitliche Benutzeroberfläche ermöglicht.

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